Leonardo da Vinci in Mailand

Wie kein anderer verkörpert Leonardo das Renaissance-Ideal des uomo universale. Der Schöpfer des „Letzten Abendmahls“ wirkte vor allem in Mailand.

Maler, Ingenieur, Architekt und Naturforscher

Er seziert Leichen, um die Anatomie des Menschen besser zeichnen zu können. Zeichnen bedeutet für ihn erkennen. In ihm steckt der Renaissance-Mensch, der allseits interessierte und gebildete Mensch.

Warum er dann, im Jahr …, von der Kunststadt Florenz nach Mailand wechselte, ist nicht wirklich bekannt. Man nimmt an, dass er beim Herrscher

Veganer und Rüstungsingenieur

Er hasste den Krieg und konstruierte doch die grausamsten Kriegsmaschinen. Wie kann man sich dieses widersprüchliche Verhalten Leonardos erklären? Auf jeden Fall lebte er in einer Zeit der Kriege und militärischen Gemetzel.

 

Mona Lisa

 

 

 

 

 

 

Text aus dem Englischen übersetzen und brauchen.

Traum von Fliegen

Da Vinci war besessen davon als erster Mensch wie ein Vogel fliegen zu können. Jahrzehnte lang zeichnete er die Flügel und Fluggeräte. Dazu beobachtete er den Flug der Vögel und studierte die Flügel der Vögel. Er nahm vorweg, was heute als Bionik bezeichnet wird. Die Entwicklung von Technik anhand der Vorbilder in der Natur.

Leonardo befand sich mit seinen Studien und Überlegungen über das Fliegen auf Terra incognita. Das freie Denken in der Renaissance machte ihm überhaupt möglich, seine Flugmaschinen zu zeichnen. Denn der Kirchenlehrer Augustinus hatte festgeschrieben, dass jedem Geschöpf Gottes ein bestimmtes Element als Lebensraum zugeschrieben sei. Demnach war den Menschen die Erde zugedacht. Wer sich in die Luft erheben wollte, hatte sich mit Dämonen eingelassen. Die Kirche ging brutal gegen Abweichler der kirchlichen Lehre vor.

„Die Schwerkraft zu überwinden, war in der Antike den Göttern, im christlichen Abendland den Engeln, manchen Heiligen, natürlich auch Jesus und Maria vorbehalten.“ So bringt es Stefan Klein in seinem Buch über Da Vinci auf den Punkt.

Doch mit dem freien Denken der Renaissance gab es Alternativen zu den Dogmen der Kirche. Jetzt galt die Schaffenskraft des Menschen bei den Gelehrten als ein höchster Wert. Der italienische Philosoph Marsilio Ficino lehrte, der Mensch beziehe seine Würde daraus, dass er sich selbst und die Welt nach seinem Willen umformen könne.

 

Über Bernd Kulow
Der Autor dieser Webseite - Bernd Kulow - ist Journalist, Fotograf und Videofilmer, jetzt in Freiburg. Er hat für dpa, DIE ZEIT, stern, FR sowie für Hörfunk und Fernsehen gearbeitet. "Mailand hat bereits sehr früh starke Faszination auf mich ausgeübt. Ich danke allen, die über die Werbebanner und -links auf mailand.de bestellen. Damit unterstützen Sie meine Arbeit für diese Webseite".

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